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WISSEN · DIREKTBUCHUNGEN

Vom Interesse
zum direkten Kontakt.

Website, Informationen und Anfrageweg gehören zusammen. Der Beitrag zeigt, welche Fragen Gäste vor der Buchung klären möchten und wie der eigene Auftritt dabei unterstützt.

TAFOLLI & CO.VON DER IDEE BIS ZUR UMSETZUNG
VISUELLER EINBLICK
KONZEPTDARSTELLUNG

Passende Informationen erleichtern die Orientierung.

IM ZUSAMMENHANG

  1. 01Interesse
  2. 02Information
  3. 03Vertrauen
  4. 04Kontakt

Ein Gast, der über ein Portal bucht, hat Ihr Haus meist schon vorher gesehen. Er hat gesucht, verglichen, sich entschieden und dann dort gebucht, wo der Weg am kürzesten war. In den allermeisten Fällen war das nicht Ihre Website, sondern ein Portal mit einem Buchungsknopf, der seit Jahren optimiert wird.

Die Provision dafür liegt je nach Anbieter und Vereinbarung meist zwischen zehn und achtzehn Prozent. Bei einem Haus mit 900 Übernachtungen im Monat und 145 Euro Durchschnittspreis, von denen 55 Prozent über Portale kommen, sind das rund 129.000 Euro im Jahr.

// provision

Übernachtungen pro Monat900
Durchschnittlicher Zimmerpreis145 €
Anteil über Portale55 %
Provision bei 15 %129.195 € pro Jahr
Ersparnis bei 15 % Verschiebung35.235 € pro Jahr
Niemand muss die Portale abschaffen. Es genügt, einen Teil der Buchungen zu verschieben.

Der entscheidende Punkt wird meist übersehen

Viele Häuser reagieren darauf mit einer neuen Website. Das ist richtig und reicht trotzdem nicht. Denn eine Website verschiebt keine Buchung, solange drei Dinge nicht stimmen: Sie muss gefunden werden, sie muss schneller zum Ziel führen als das Portal, und sie muss einen Grund liefern, direkt zu buchen.

1. Gefunden werden

Portale investieren enorme Summen in Sichtbarkeit. Dagegen gewinnt niemand auf breiten Begriffen. Gewinnen können Sie dort, wo Portale schwach sind: beim eigenen Namen, bei der Region in Verbindung mit einem konkreten Anlass, bei allem Lokalen.

  • Der eigene Hausname muss unangefochten auf Platz eins stehen, inklusive falscher Schreibweisen
  • Das Google-Unternehmensprofil vollständig gepflegt, mit aktuellen Bildern und Öffnungszeiten
  • Seiten für konkrete Anlässe statt einer allgemeinen Angebotsseite
  • Bewertungen aktiv einsammeln und beantworten, auch die schlechten

2. Schneller zum Ziel

Prüfen Sie es selbst: Wie viele Klicks braucht ein Gast auf Ihrer Seite vom Start bis zur bestätigten Buchung? Beim Portal sind es meist drei bis vier. Wenn es bei Ihnen sieben sind, oder wenn sich ein Buchungsfenster öffnet, das auf dem Telefon nicht bedienbar ist, verlieren Sie den Gast genau dort.

Dazu kommt die Ladezeit. Jede Sekunde kostet messbar Buchungen. Eine Seite, die auf dem Telefon über einem Mobilfunknetz vier Sekunden lädt, hat verloren, bevor sie überhaupt gezeigt wurde.

3. Einen Grund liefern

Der Gast weiß, dass Sie Provision zahlen. Geben Sie ihm einen konkreten Vorteil dafür, dass er direkt bucht, und benennen Sie ihn deutlich. Das muss kein Rabatt sein, der Ihre Marge frisst.

  • Späterer Check-out oder früherer Check-in bei Direktbuchung
  • Ein Getränk, ein Frühstück, ein Wellnessgutschein, der Sie wenig kostet und viel wert wirkt
  • Kostenfreie Stornierung zu besseren Bedingungen als beim Portal
  • Die Bestpreisgarantie, sichtbar und einlösbar, nicht im Kleingedruckten

Was realistisch ist

Niemand verschiebt fünfzig Prozent seiner Buchungen. Zehn bis zwanzig Prozent sind über ein bis zwei Jahre erreichbar, wenn alle drei Punkte bearbeitet werden. Bei dem Beispielhaus oben sind das rund 35.000 Euro im Jahr, die nicht mehr als Provision abfließen. Das rechtfertigt eine neue Website mehrfach, und zwar im ersten Jahr.

Kastriot Tafolli · F&B Manager und Digitalberater · Fragen dazu? Kontakt aufnehmen.

// nächster schritt

Wie sichtbar ist Ihr Haus wirklich?

Wir betrachten Ihre Website und besprechen die nächsten sinnvollen Verbesserungen.